Suchergebnis

Suche ändern Inhalte filtern

andere Sprachen

  • Germany
  • France (17)
  • English WW (24)
  • Italia (6)
  • China (3)
  • Russia (1)
  • Great Britain (24)
  • United States (23)
  • India (24)

93 Veröffentlichte Einträge, die die Begriffe oder Ausdrücke Nicolas Berggruen in News, Trends, Videos, Fotogalerien, Kalender enthalten, "absteigend nach Datum sortiert".

  • Karstadt Eigenmarke Yorn: Im Eigenmarkengeschäft noch viel PotentialKarstadt hat seine Einkaufsbereiche nach viermonatiger Analyse- und Entwicklungsphase nachhaltig umstrukturiert. Im Zuge dessen wendet sich das Unternehmen von dem zu Zeiten des Voreigentümers Berggruen eingeführten Modells des Merchandise Plannings ab und gibt dem Einkauf wieder die Verantwortung über die Warenbestände zurück. Der Einkauf von Karstadt soll in enger Verzahnung mit Verkauf und Marketing die Sortiments-Strategie weiterentwickeln und die Warengruppen, die für Karstadt von besonderer Bedeutung sind, weiter stärken „Wir werden ab sofort mit integrierten Einkaufsbereichen arbeiten, bei denen Kompetenz und Verantwortung deckungsgleich sind. Daher spielt Merchandise Planning eine wichtige Rolle - jedoch in der Verantwortung des jeweiligen Leitenden Category Managers“, erläutert Jörg Peter Schmiddem, Chief Merchandise Officer der Karstadt Warenhaus GmbH. Die integrierte Struktur mit mehr Einkaufsverantwortung habe sich auf dem deutschen Markt bewährt und er hofft, dass Karstadt damit „schlanker und schneller“ agieren wird.Der Einkauf wird zukünftig so strukturiert, dass er in Zukunft aus klar definierten und von der Ware her homogenen Bereichen besteht, die jeweils unter der einheitlichen Führung eines Leitenden Category Managers stehen, der den Bereich unmittelbar selbst führt. Der Bereich Mode, der mit den vier Segmenten DOB, HAKA, KIKO und Eigenmarken der größte Warenbereich der Unternehmensgruppe ist, wird unter der Führung des neu ernannten Category Managers Fashion in Person von Patrick Diederem zusammengeführt, der bislang für die Menswear verantwortlich war. Er soll für einen „starken Schwerpunkt sorgen. Schmidden sieht im Bereich Fashion noch „sehr viel Potential“, etwa durch die Ausweitung des Eigenmarkengeschäfts. Kerstin Fleischer bleibt als Leitender Category Manager für Uhren/Schmuck, Beauty, Strümpfe, Taschen, Accessoires und Schuhe und bekommt neu Wäsche hinzu. Britta Kowald-Meinke, Leitung Category Managment Home, verantwortet nach wie vor Bad, Bettwaren und Küche und bekommt Schreibwaren als zusätzliche Verantwortung. Marcus Fischer verantwortet als Leitender Category Manager weiterhin den Import und künftig zusätzlich Sport und strategische Einkaufsprojekte. Robert Okon zeichnet sich weiterhin für das strategische Lieferantenmanagement verantwortlich.

    Karstadt strukturiert Einkauf um
  • René Benko rechnet sich offenbar einige Chancen bei der Übernahme von Galeria Kaufhof ausRené Benko wagt einen zweiten Anlauf zur Gründung einer „Deutschen Warenhaus AG“. Einem Vorabbericht des Handelsblatt zufolge soll der heute 38 Jahre alt gewordene österreichische Immobilieninvestor ein schriftliches Übernahmeangebot für Galeria Kaufhof abgegeben haben. Offenbar will sich Benko damit selbst ein Geburtstagsgeschenk machen - allerdings kein ganz billiges: Rund 2,9 Mrd. Euro soll er der Konzernmutter Metro AG für ihr Töchterchen angeboten haben. Das ist kein schlechtes Angebot, denn es liegt am oberen Ende des von Metro gewünschten Zielkorridors und offenbar deutlich über Benkos früher abgegebenen Offerten. Sowohl Signa als auch Metro wollten das jetzige Angebot nicht bestätigen oder kommentieren.Zweiter Anlauf2011 hatte René Benko mit seiner Wiener Signa Holding schon einmal ein Angebot für Kaufhof abgegeben. Gerüchten zufolge soll er damals lediglich etwas mehr als 2 Mrd. Euro geboten haben. Eine Sprecherin wies die Zahl damals zurück. Doch es kann als sicher gelten, dass der Betrag von damals deutlich unter dem jetzt genannten liegt. Der Metro-Chef Olaf Koch hatte den Kaufhof-Verkauf Anfang 2012 trotz der zahlreichen Interessenbekundungen dann dennoch auf Eis gelegt. Benko war damals ohnehin nicht die erste Wahl gewesen. Aufgrund damals anhängiger Geldwäschevorwürfe hatte der Metro-Aufsichtsrat „erhebliche Bauchschmerzen“ mit ihm als neuen Eigner gehabt. Fraglich, ob diese Bauchschmerzen immer noch bestehen. Benko wurde Ende 2012 tatsächlich wegen „versuchter verbotener Intervention“ verurteilt, allerdings wird er in der Heimat aufgrund seines unternehmerischen Geschicks und seines visionären Weitblicks durchaus geschätzt.Benko hat Kaufhof nie aus den Augen verlorenAuch in Deutschland traut man ihm mittlerweile einiges zu. Nachdem er den weichen und investitionsscheuen Nicolas Berggruen als Karstadt-Eigner abgelöst hatte, geht er bei der kränkelnden Essener Warenhauskette viele Themen an und schreckt auch nicht vor harten Einschnitten wie der Schließung unrentabler Häuser zurück. Außerdem scheint er ein Händchen für fähige Leute zu haben: Mit dem Karstadt-CEO Dr. Stephan Fanderl hat er durchaus einen durchsetzungsstarken, aber gleichzeitig emphatischen Manager an die Spitze geholt, der die deutsche Handelsszene bestens kennt und einem Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt durchaus nicht abgeneigt ist. Benko selbst hat Kaufhof nie aus den Augen gelassen. Nach der Absage 2012 hatte er der Metro 2014 abermals ein Angebot zwischen 2,5 bis 2,7 Mrd. Euro gemacht, ohne konkret in Verhandlungen zu treten. Jetzt wo die schwerste Sanierungsrunde bei Karstadt geschafft ist, wäre die Vereinigung von Karstadt und Kaufhof zur viel beschworenen „Deutschen Warenhaus AG“ wohl der nächste logische Schritt. Nach Informationen des Manager Magazins soll Karstadt eine Tochtergesellschaft von Kaufhof, weiterhin geführt von Olivier Van den Bossche, werden.Irgendwann wird Kaufhof gehenFür Metro gehört Kaufhof schon längst nicht mehr zum Kerngeschäft, da es nicht ausbaubar sei. Immer...

    Karstadt-Eigner Benko bietet Milliarden für Kaufhof
  • Bei Karstadt steht alles auf dem Prüfstand. Auch Filialschließungen sind kein Tabu mehrAm Donnerstagabend, nach der Aufsichtsratssitzung, gab Karstadt wohl die vorerst letzte größere Pressemeldung heraus. Zukünftig will sich das Unternehmen voll auf den Umbau des Geschäfts konzentrieren und „keine medialen Ankündigungen durchführen“.Das Top-Management, bestehend aus CFO Miguel Müllenbach, Einkaufschef Jörg Peter Schmiddem und Vertriebschef Thomas Wanke, hatte zuvor dem Aufsichtsrat sein Sanierungskonzept vorgestellt und Bilanz für die Ära Berggruen gezogen. Dabei stellte man fest, „dass die seit 2011 verfolgte Strategie wirtschaftlich fehlgeschlagen ist. Eine weitere Fortführung dieses Kurses würde die Verluste mittelfristig weiter ansteigen lassen. Die erfolgreiche Sanierung ist somit zwingend von der Umsetzung umfassender operativer und struktureller Maßnahmen abhängig.“1x1 der BWL: Umsätze rauf, Kosten runter Die Gründung einer Luxus-Gruppe schürt die Angst, dass bei Karstadt ein großer Kahlschlag bevorstehtSaniert werden sollen die 83 Karstadt-Warenhäuser in der Ära Benko mit einem Konzept, das auf drei Säulen fußt: Ertragssteigerungen, Kostensenkungen und strukturelle Maßnahmen. Grundsätzlich nichts Neues, aber der Teufel liegt wohl - insbesondere bei den Spar- und Strukturmaßnahmen - im Detail und in den Verhandlungserfolgen mit Ver.di. Beim Thema Ertragssteigerungen schlägt man in die Kerbe, die schon Eva-Lotta Sjöstedt hinterlassen hat: Sortimente sollen unter stärkerer Berücksichtigung regionaler Besonderheiten aufgebaut, lokales Know-how und Erfahrungen der Karstadt-Mitarbeiter sollen intensiver genutzt werden. Personal- und Sachkosten sollen sowohl in den Filialen, in der Essener Zentrale als auch in der Logistik auf den Prüfstand gestellt werden. Die strukturellen Maßnahmen sehen eine „Rentabilitätsverbesserung des Filialportfolios bis hin zur Schließung defizitärer Filialen“ vor. Branchenkenner schätzen, dass wohl 20 bis 30 Standorte auf der Kippe stehen. Darüber hinaus wird auch in den florierenden Filialen gekürzt: Offenbar kommen Karstadt-Wettbewerber mit 20% weniger Personal auf vergleichbarer Fläche aus. Konkrete Schließungsbeschlüsse wurden allerdings noch nicht gefasst. Alle Pläne sollen mit den Arbeitnehmergremien und mit der Gewerkschaft Ver.di verhandelt werden, um „die richtige Balance zwischen Sozialverträglichkeit und wirtschaftlicher Überlebensfähigkeit des Unternehmens zu finden“. In den kommenden Wochen, bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 23. Oktober, soll der Sanierungsplan weiter detailliert werden. Dann soll dann auch über die geeignete Besetzung und Struktur des Management-Teams beraten werden. Für die Mitarbeiter geht die Hängepartie also in eine weitere Runde - zu Lasten von Karstadt, denn welcher Angestellte ist schon motiviert, wenn er sich nicht sicher ist, ob sein Job in den nächsten Monaten überhaupt noch besteht.Gründung einer expansiven Luxus-GruppeWährend den Warenhäusern also harte Einschnitte bevorstehen, läuft es bei der Premiumgruppe mit KaDeWe, Oberpollinger und Alsterhaus offenbar sehr gut. Rund 600 Mio. Euro setzten die Gruppe 2013 um und arbeitete dabei profitabel. Die drei Häuser sollen künftig unter dem neuen Namen „The KaDeWe Group“ auftreten und entsprechend beworben werden. Künftig soll das Erscheinungsbild, angefangen von den Schaufenstern, über die Ladengestaltung bis hin zum Sortiment, stärker vereinheitlicht werden. Als Blaupause dient dabei das Berliner Luxus-Kaufhaus. Eine Expansion unter dem neuen exklusiven Dach sei ebenfalls denkbar, etwa in Metropolen wie Frankfurt am Main, Wien oder Prag, sagte Geschäftsführer André Maeder dem Handelsblatt am Donnerstag.

    Bei Karstadt gibt es bald tiefe Einschnitte
  • Früher glanzvolle Institutionen, heute Sorgenkinder des Handels: Karstadt-Häuser (obwohl hier gezeigte Haus am Ku'damm in Berlin sehr gut läuft) Nur noch jeder vierte Deutsche kauft in Warenhäusern einDas Bundeskartellamt hat in der letzten Woche dem Verkauf von Karstadt von Berggruen an René Benkos Signa Holding zugestimmt. Die Behörden winkten die 1 Euro-Transaktion ohne Auflagen durch, schließlich würde ja nur „ein Investor durch einen anderen ausgetauscht“.Doch Benko ist ein ganz anderer Investor als BerggruenDer 37-jährige Österreicher weiß, wie Warenhaus funktioniert oder besser nicht funktioniert. Im Kaufhaus Tyrol in seiner Heimatstadt Innsbruck hat er gezeigt, wie er das Geschäft betreibt - nämlich als Einkaufszentrum mit Filialisten und Fachgeschäften in homogenem Layout. Auch wenn das Innsbrucker Kaufhaus nur bedingt als Blaupause geeignet ist, könnte er davon einige Anleihen für Karstadt verwerten.Die bunte, überbordende Warenwunderwelt, die in den 30er Jahren boomte, hat im 21. Jahrhundert ihren Reiz verloren. Vielleicht weil sie eben nicht mehr so wunderbar und erlesen, sondern meist nur noch durchschnittlich ist. Nur noch jeder vierte Deutsche besucht die einstigen Warenkonsumtempel, die heute oftmals den Charme eines 2-Sterne-Hotels aus den 80er Jahren haben. Die Jugend meidet die Häuser sogar gänzlich. Die Kunden ordern mittlerweile Vieles für Haushalt und Kleiderschrank im Internet oder gehen in die vielen neuen Shoppingmalls. Dort finden Kunden wie gehabt alles unter einem Dach, aber die dort angesiedelten Fachgeschäfte - egal, ob Elektronik, Mode oder Sport - bieten deutlich bessere Sortimente. Das hat Benko verstanden und wird es wohl auch umzusetzen wissen.Weiter in den roten ZahlenDas Modell „Warenhaus“ befindet sich seit den 80er Jahren auf dem absteigenden Ast - sowohl bei Karstadt als auch bei Kaufhof, auch wenn es dort momentan noch ganz passabel läuft. Wie schlecht das Konzept derzeit angenommen wird, lässt sich auch an den kürzlich veröffentlichten Jahresabschluss von Karstadt herauslesen. Die Umsätze sanken im Geschäftsjahr 2012/13 um knapp 9% auf 2,672 Mrd. Euro. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf 131 Mio. Euro. Auf für das laufende Jahr erwartet Karstadt einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Erst für 2016/17 wird erstmals ein „ positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als realistisch“ eingestuft.Weitz ist weg, einige Häuser vielleicht auch baldPersonell hat Benko bereits erste Umbaumaßnahmen betrieben: Der Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz, der nach dem Ausscheiden von Eva-Lotta Sjöstedt auch als Interims-Co-CEO fungierte, ist in „beiderseitigem Einvernehmen“, aber doch relativ überraschend aus dem Unternehmen ausgeschieden. Chief Finance Officer Miguel Müllenbach übernimmt nun interimistisch die Gesamtverantwortung für Karstadt. Vielleicht ist der Abgang von Weitz bereits ein erster Schritt in die Richtung, die viele Mitarbeiter befürchten. Die Rentabilität aller Häuser wird geprüft und gerade kleinere Häuser schneiden in diesem Kriterium schlecht ab. Rund 20 der 83 Häuser könnten geschlossen werden, einige Experten rechnen sogar mit 30 bis 40 Standorten. Den anderen Filialen könnte eine Umstrukturierung à la Tyrol bevorstehen. Das heißt, weniger Karstadt, mehr Shop-in-Shops. Momentan gibt es aber nur Spekulationen, ein gutes Dutzend Wirtschafts- und Handelsexperten geben ihren Senf dazu, Verdi geifert und fordert zum wiederholten Male ein tragfähiges Konzept, aber Benko lässt sich nicht in die Karten schauen. Vielleicht gibt es aber mehr Klarheit nach dem 11. September. Dann findet nämlich die mehrfach verschobene Aufsichtsratssitzung statt. Das Datum steht aber unter keinem guten Stern...

    Weniger Wohl, mehr Wehe bei Karstadt
  • Roter Teppich für den neuen Eigentümer? René Benko wird es auch nicht leicht haben mit KarstadtDer österreichische Investor René Benko übernimmt mit seiner Signa Holding die Karstadt GmbH - und bekommt nachdem er vor drei Jahren schon nicht bei Kaufhof zum Zug gekommen ist, nun wohl doch noch die Chance, eine deutsche Warenhauskette zu übernehmen. Dabei kommt er wohl recht günstig an das bzw. besser wohl die Objekte der Begierde, denn Berggruen verkauft Karstadt für den symbolischen 1 Euro, den er damals gezahlt hat, weiter. Das Kartellamt muss dem Deal zwischen den beiden Investoren noch zustimmen. Und Benko wird dann wohl noch mehr Geld auf den Tisch legen müssen.René Benko besitzt bereits einige Karstadt-Immobilien und hat im letzten September die Mehrheit an den drei Premium- und mehr als drei Dutzend Sporthäusern übernommen. Nun wird er auch bei den 83 Warenhäusern das Sagen haben. Zusätzlich bekommt er die verbliebenden Minderheitsanteile von Karstadt Premium und Sports sowie die Karstadt-Markenrechte. Sowohl die Gewerkschaft ver.di als auch 17.000 Mitarbeiter setzen nicht wenige Hoffnungen auf den 37-jährigen Investor aus Österreich, der trotz seiner nicht ganz weißen Weste offenbar ein Händchen fürs Geschäft zu haben scheint. Oberste Zielsetzung ist es, dass nach der jahrelangen Hängepartie endlich ein tragfähiges Sanierungskonzept vorgelegt werde, das Karstadt raus aus der zermürbenden öffentlichen Diskussion holt.Investitionen nur in profitable Häuser, sonst drohen wohl SchließungenDas viel geforderte Konzept könnte härter ausfallen, als es sich Beschäftigten wünschen. Sie müssen sich wohl auf eine weitere harte Sparrunde einstellen, auch wenn Benko Investitionen in Aussicht gestellt hatte. Jedes einzelne Haus soll auf seine Rentabilität geprüft werden. Am Ende wird wohl 15 bis 20 Häusern die Schließung drohen. Das hat auch schon Aufsichtsratschef Stephan Fanderl vor einigen Wochen prognostiziert. Weiter soll Benko planen, die Karstadt-Häuser zu einer Art Einkaufszentrum umzugestalten, indem er Markenhändler als zusätzliche Mieter in die Filialen holt. Am Donnerstag soll die Sanier...

    Benko übernimmt Karstadt
NEWSLETTER ABONNIEREN