SDBI überarbeitet Konzept des European Fashion Awards

Die Macher des European Fashion Awards (FASH) haben das Konzept des von der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) ausgeschriebenen Wettbewerbs für junge Modedesigner überarbeitet. Vernetzung, Feedback und der Austausch mit der Jury sollen demnach künftig den Mittelpunkt des weltweit ausgeschriebenen Modepreises bilden. 

Plakat zum FASH 2018. - SDBI

Fokus des Formats ist die nachhaltige Förderung junger Designstudierenden und Absolventen. Abschluss der zwei Workshop-Tage ist die Vergabe des mit 5.000 Euro dotierten Preises sowie zwei individuell zugeschnittene Coachings. Eine internationale Jury berät die bis zu 20 Finalisten und wählt die Preisträger aus.

Mitglieder der Jury sind: Ioana Ciolacu (Creative Director Ioana Ciolacu, Bucharest), Michael Court (Designer Vivienne Westwood, London), Jürgen Gessler (CEO Strenesse, Nördlingen), Torsten Hochstetter (Global Creative Director Puma, Herzogenaurach), Joachim Schirrmacher (Creative Consultant, Berlin), Franco Tettamanti (Modefotograf, Paris) und Andrea Unterberger (Head of Design Team Akris, St. Gallen).

Die Bewerbung mit einem Portfolio bisheriger Arbeiten, Motivationsschreiben und Lebenslauf ist bis zum 10. Mai unter der Website Fash.Berlin möglich. 

Anlässlich des 40. Jubiläums der gemeinnützigen Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie wurde der European Fashion Award FASH neu konzipiert und an die grundlegend veränderten Studienordnungen, eine neue Generation und den starken Wandel in der Modebranche angepasst. Die Erfahrungen und das Feedback der bislang über 100 Preisträger und ihrer Hochschullehrer seien laut der Organisatoren in die Neukonzeption eingeflossen.

Die SDBI bleibe eigenen Angaben zufolge als die weltweit älteste Organisation zur Förderung von Modestudenten mit dem neuen Konzept ihrer Tradition als Motor und Mittler zwischen dem Designnachwuchs und der Industrie treu.

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