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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
12.05.2022
Lesedauer
5 Minuten
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Mango: Mit 100 Millionen Euro zum "American Dream"

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
12.05.2022

Mango feiert seine Ankunft in den USA im großen Stil. In unmittelbarer Nähe von Central Park und Trump Tower und umgeben von renommierten Nachbarn wie Gucci, Omega und Dolce & Gabbana, scheute die katalanische Marke für ihren ersten Flagship-Store auf der Fifth Avenue keine Mittel. Der Store erstreckt sich über 2100 Quadratmeter an der Hausnummer 711 der New Yorker Einkaufsmeile, am ehemaligen Standort von Ralph Lauren. Das emblematische Gebäude aus den 1920er Jahren beherbergte zuvor bereits illustre Gäste wie Columbia Pictures, die NBC und Coca-Cola. Für das spanische Modehaus handelt es sich um einen bedeutenden Schritt: In den kommenden drei Jahren sollen landesweit 30 Verkaufsstellen eröffnet und ein Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro erzielt werden.


Das Gebäude des neuen Mango-Flagship-Stores in New York - Mango


"Als Unternehmer habe ich schon immer davon geträumt, ein Geschäft an der Fifth Avenue zu haben", erklärte Isak Andic bei der Eröffnung des neuen New Yorker Flagships am Mittwoch, 11. März. Der Gründer, nicht geschäftsführende Präsident und Inhaber von Mango zeichnet sich durch seine zurückhaltende Art und sein von der Öffentlichkeit abgeschottetes Privatleben aus. Zu diesem Anlass strahlte er jedoch vor Aufregung und Stolz. Zu Recht, wenn man den Weg betrachtet, den er seit der Gründung der Modekette in Barcelona im Jahr 1984 zurückgelegt hat. In einer kurzen, klaren Absichtserklärung fügte er hinzu: "Ich kann auf das beste Team in der Geschichte des Unternehmens zählen".

Mit seiner Dankbarkeitsbekundung richtete er sich nicht zuletzt an CEO Toni Ruiz, der bis 2018 noch Finanzchef des Unternehmens war. "Diese Eröffnung ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Mango, ein sehr bedeutender Schritt auf dem Weg zur Erreichung unserer strategischen Ziele in der internationalen Expansion und der Entwicklung unseres Vertriebs-Ökosystems. Wir haben schon immer internationale Ambitionen verfolgt und dieser Standort ist für ein Geschäft ein Traum", freut sich Andic bei einer Pressekonferenz. Die physischen Stores bleiben für ihn die "Kernelemente" der Unternehmensstrategie.

"Die gegenwärtige Situation ist von Unsicherheit geprägt und zahlreiche Schwierigkeiten stehen vor uns. Unser Ziel ist es, ein nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten und wir sind mit der Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn zufrieden. Wir sind ideal aufgestellt, um die Zukunft vorzubereiten", versichert Andic weiter. 2021 schloss das Unternehmen das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 2,234 Milliarden Euro ab.


Mango



Nun will der Konzern hoch hinaus. "Wir legen heute den ersten Stein für ein sehr ehrgeiziges Expansionsprojekt, durch das der amerikanische Markt zu einem der fünf wichtigsten Märkte des Labels aufsteigen wird", erklärte Toni Ruiz. Das Label ist seit 2006 in den USA tätig, und diese entwickeln sich schnell zum größten nichteuropäischen Absatzmarkt. Längerfristig ortet Mango auch ein bedeutendes Potenzial in Indien, wo die Marke über den lokalen Partner Myntra aktiv ist. Die spanische Marke ist insgesamt in 110 Märkten vertreten, setzt aber den Großteil ihres Umsatzes in Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und Deutschland um.

Eines der drei größten Flaggschiffe der Marke



Der Konzern investierte fast 12 Millionen Euro in den neuen Store, wie Mangos Finanzchefin Margarita Salvans verriet. Der Flagshipstore befindet sich an einem Paradestandort mit hohem Besucheraufkommen und dürfte für Mango in die Top 3 der umsatzstärksten Stores aufsteigen. Insgesamt verfügt die Marke über 40 Flagships weltweit.

"Mit diesem Store werden wir ehrgeizige Projekte konkretisieren können. Wir wollen den Bekanntheitsgrad der Marke in diesem Markt festigen. Hier sind  traditionell nur wenige Akteure tätig, die sich gemessen an den Kollektionen und der Inspiration mit Mango vergleichen lassen", so die Analyse von Daniel López, Entwicklungs- und Franchiseleiter des Unternehmens. Angeboten werden die Linien Woman, Man und Kids, sowie die Möglichkeit, Kleidungsstücke anzupassen oder zu personalisieren. Darüber hinaus wurde anlässlich der Eröffnung eine NFT-Kollektion enthüllt.

Bis 2024 will Mango in den USA insgesamt über 40 Stores verfügen, einige davon in urbanen Zentren, andere in Einkaufszentren. Für den nordamerikanischen Markt schloss das Unternehmen 2019 eine Vereinbarung mit Macy’s ab, um das Wachstum im Onlinehandel anzukurbeln. Im vergangenen Jahr weihte das Unternehmen vier Stores in den Einkaufszentren Menlo Park und American Dream im Bundesstaat New Jersey, Roosevelt Field in New York und Dadeland in Miami ein. Im vergangenen April brachte Mango zudem online eine neue Home Decoration-Linie in den USA auf den Markt.

Parallel dazu sollen in den kommenden drei Jahren rund 30 weitere Stores eröffnet werden. Eine "bedeutende Investition" für das Unternehmen, so der CEO.

Einrichtung eines 250.000-Dollar-Fonds mit der Parsons School of Design



Der erste Schritt dieses strategischen Plans besteht im Ausbau der Markenpräsenz in New York, sowohl in Manhattan als auch in den umliegenden Gebieten. Einschließlich des neuen Flagships und der ersten New Yorker Adresse, die 2017 im Quartier Soho eingerichtet wurde, verfügt Mango bereits über fünf Verkaufsstellen in der amerikanischen Metropole.


Ein Blick ins Innere des Ladens - Mango



Danach sollen fünf weitere Läden in Florida, genauer gesagt in Boca Raton, Orlando, Tampa und Miami aufgehen. In Miami eröffnet Mango im Juli einen neuen Store an der Lincoln Road. Und zwischen Juni und August hält das Unternehmen Einzug in den Einkaufszentren Aventura Mall und Miami International Mall.

Ab 2023 setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs fort, mit Eröffnungen in Georgia (Atlanta), Arizona (Phoenix und Tucson), Texas (Houston und Dallas), Nevada (Las Vegas) und Kalifornien (Los Angeles, San Diego und San José).

Die einzige Logistikhalle der Marke befindet sich gegenwärtig in Pennsylvania, doch soll dies ausreichen, um die Nachfrage in Nordamerika, einschließlich im Online-Geschäft, zu bedienen. Weltweit mach der Onlineumsatz 42 Prozent des Gesamtergebnisses aus. In den USA visiert Mango einen Online-Anteil von 70 Prozent an, durch eine Strategie, die im eigenen Onlinestore sowie auf verschiedenen Marketplaces wie Macy’s, Nordstrom und Zappos umgesetzt wird.

Darüber hinaus stärkt Mango sein Engagement in den USA auch über ein Abkommen mit der Parsons School of Design, um Nachwuchstalente auszubilden und für die Marke zu interessieren. Die auf fünf Jahre ausgelegte Zusammenarbeit sieht die Einrichtung eines mit 250 000 Dollar dotierten Fonds vor, um die Studierenden des "MPS Fashion Management Program" zu fördern. Studienschwerpunkte sind Technologie, Sourcing, Marketing, Merchandising, Unternehmertum und neue Geschäftsmodelle.

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