Gerry Weber verkauft Halle 29

Frisches Kapital: Gerry Weber trennt sich von seinem Düsseldorfer Mega-Showroom "Halle 29". Käufer ist ein Beteiligungsunternehmen der Bremer Zech Group. Der Verkaufspreis für die Immobilie beläuft sich auf rund 36 Millionen Euro.

Blick auf die Halle 29. - GERRY WEBER

Der Verkaufserlös in Höhe von 18 Millionen Euro werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich verbessern, heißt es aus Halle. 

Auch wenn der Immobilien-Deal nicht zum Kerngeschäft von Gerry Weber gehört, soll der Transfer doch unmittelbar auf die Neuausrichtung des kriselnden DOB-Spezialisten einzahlen.

"Die Familie Weber hat vor mehr als einer Dekade das Projekt Halle 29 ermöglicht, um Düsseldorf als Modestandort weltweit bekannter Marken und das Areal 'Unternehmerstadt' zu entwickeln und zu stärken", so Noch-Vorstandsvorsitzender Ralf Weber.

Mit der Halle 29 habe man den Modestandort Düsseldorf in den vergangenen 15 Jahren wesentlich geprägt und nach vorne gebracht. Bis heute haben sich rund 200 Showrooms in der Umgebung angesiedelt.

"Düsseldorf wird auch weiterhin für die Gruppe eine bedeutende Rolle spielen. Dennoch haben wir uns in der aktuellen Situation dazu entschlossen, uns wieder stärker auf den eigentlichen operativen Schwerpunkt unseres Geschäftsmodells zu fokussieren. Der nun vollzogene Verkauf der Immobilie gibt uns zudem wesentlichen finanziellen Spielraum zur finanziellen Sanierung unseres Unternehmens", so Weber weiter.

Die im Jahr 2003 nach umfassender Renovierung eröffnete Halle 29 umfasst eine Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern und ist derzeit an 21 verschiedene Modeunternehmen vermietet, darunter u.a. Benvenuto, Brax, Carl ross, die Ahlers AG, Bugatti, Hatico und Carlo Colluci.

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