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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.11.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Dr Martens: Umsatz steigt, doch Investitionen schmälern Gewinn

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.11.2022

​Dr Martens veröffentlichte für das Ende September endende Halbjahr "erneut starke Ergebnisse". Das zugrunde liegende Umsatzwachstum verbesserte sich um 18 Prozent, doch das EBITDA blieb unverändert und der Gewinn vor und nach Steuern war rückläufig.


Dr Martens x The Clash



Der berichtete Umsatz stieg um 13 Prozent auf GBP 418,6 Millionen (EUR 487,8 Mio.), das zugrunde liegende Wachstum betrug wie erwähnt 18 Prozent (unter Berücksichtigung des Ausstiegs aus Russland und des Endes der südamerikanischen Vertriebsverträge).

Das EBITDA lag im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei GBP 88,8 Millionen (EUR 102,5 Mio.), doch der Vorsteuergewinn betrug mit GBP 57,9 Millionen (EUR 67,5 Mio.) 5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum, während der Bilanzgewinn um 8 Prozent auf GBP 44,7 Millionen (EUR 52,1 Mio.) einbrach. Diese Entwicklungen seien durch höhere Investitionen und Kosten bedingt.

Laut Unternehmen erstreckte sich das Wachstum über alle Kanäle, wobei im Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC) ein Plus von 21 Prozent auf GBP 179,8 Millionen (EUR 209,5 Mio.) und im Großhandel ein Anstieg um 15 Prozent auf GBP 238,8 Millionen (EUR 278,3 Mio.) verzeichnet wurde. Im Einzelhandel ergab sich eine Zunahme um 38 Prozent auf GBP 91 Millionen (EUR 106 Mio.) und im Onlinehandel um 8 Prozent auf GBP 88,8 Millionen (EUR 102,5 Mio.).

Die Ergebnisse waren in allen Regionen positiv. In Amerika betrug das zugrunde liegende Umsatzwachstum bis zu 31 Prozent, für einen Umsatz von GBP 179,7 Millionen (EUR 209,4 Mio.) (währungsbereinigt +15 Prozent). In der EMEA-Zone belief sich das zugrunde liegende Wachstum auf 9 Prozent, wobei im DTC-Kanal ein Anstieg um 22 Prozent verbucht wurde.

In der Region Asien/Pazifik ergab sich ein Plus von 9 Prozent, das durch die langsamere Erholung nach der Corona-Pandemie geschmälert wurde. Japan ist neu der drittgrößte Markt des Unternehmens und leistete einen Beitrag von 40 Prozent zum Umsatz in der Region und 55 Prozent für das EBITDA.

Während sich die Bruttomarge um 0,3 Prozentpunkte auf 61,6 Prozent verbesserte, lässt sich der ausbleibende Anstieg des EBITDA auf höhere Investitionen in neue Stores, Marketing und in das Personal erklären, um das künftige Wachstum anzukurbeln. Die EBITDA-Marge sank um 2,8 Prozentpunkte auf 21,2 Prozent.

EINZELHANDEL, GROSSHANDEL UND PRODUKT

Das Unternehmen fokussiert stärker auf die eigenen Stores und erklärte, dass der DTC-Mix im Berichtszeitraum um 3 Prozentpunkte auf 43 Prozent anstieg, da 21 neue direkt betriebene Stores in allen drei Regionen eröffnet wurden.

Doch der Großhandelsumsatz war weiterhin bedeutend und verbesserte sich um 15 Prozent mit 13 Prozent weniger Partnern durch eine "bessere Qualität der Partner". Der für den Monat September geplante Großhandelsumsatz von GBP 10 Millionen soll im Oktober erzielt werden, was hauptsächlich auf ein Arbeitskräftedefizit in einem Logistik-Hub und Hafenstreiks in Großbritannien zurückzuführen sei. Damit dürfte der Umsatz im zweiten Halbjahr einen Wachstumsschub verzeichnen.

Das Orderbuch für den Großhandel liege "über" der Gesamtjahresprognose und verfügt somit über "Spielraum für die höheren Stornierungsrisiken".

Mit Blick auf die Produktkategorien verwies Dr Martens auf einen "anhaltenden Erfolg" bei Plattformsohlen, einschließlich der Quad-Linie. Dazu zählen die Modelle Audrick, Jetta in der Region Asien/Pazifik und Jarrick in der EMEA-Zone. Darüber hinaus wurde im Freizeitangebot im September das neue Stiefelmodell Boury eingeführt.

Bei den Schuhen schnitten auch die Adrian-Halbschuhe gut ab ("gestützt durch unsere Zusammenarbeit mit Blondie McCoy"), wie auch die Mary Jane-Modelle und die in limitierter Auflage produzierte 1461-Serie mit dem City Pack. Dieses umfasst einen Schuh aus jeder Region, gestützt auf London, New York, Los Angeles und Tokio.


Dr Martens


Bei den Sandalen wurde das Wachstum durch die Modelle Voss und Blaire getragen, sowie durch Produkte mit der innovativen leichtgewichtigen Zebrillus-Plattformsohle. Auch die Schlappenmodelle Carlson und Jorge waren erfolgreich, besonders im Made in England-Segment.

Auch in der Originals-Strategie spielten Collaborations eine wichtige Rolle. Zu den erfolgreichen Neueinführungen zählten im ersten Halbjahr ein Dreier-Projekt mit Supreme und Yohji Yamamoto und eine fünfte Zusammenarbeit mit Engineered Garments, eine Anspielung an die Wurzeln der Fertigungstechniken der Fabrik in Northamptonshire.

SOLIDE GRUNDLAGE FÜR DIE ZUKUNFT

Das Unternehmen erklärte, es habe sich von den pandemiebedingten Lieferschwierigkeiten im Vorjahr erholt und mache mit den neuen und größeren Third-Party-Logistics-Zentren in Los Angeles und den Niederlanden gute Erfahrungen.

Die Preiserhöhungen der Herbst-/Wintersaison 2022 seien "erfolgreich" umgesetzt worden und die letzte Umfrage habe bestätigt, dass "für die weitere Entwicklung der Inflation Spielraum nach oben" bestehe.

Die Umsatzwachstumsprognose im hohen Zehnerbereich wurde ungeachtet des schwächeren Konsumumfelds im ersten Halbjahr und der wechselhaften Ergebnisse im DTC-Handel beibehalten.

Angesichts der bevorstehenden umsatzstarken Weihnachtszeit und den schwachen Vergleichszahlen im Vorjahr aufgrund von Corona-Einschränkungen und Verfügbarkeits-Engpässen sind die Vergleichswerte bescheiden.

Mittelfristig rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum im mittleren Zehnerbereich und strebt eine EBITDA-Marge von 30 Prozent an.

Dr Martens will auch die Marketingausgaben erhöhen, global um rund 0,5 Prozentpunkte gemessen am Jahresumsatz. Dies wurde im ersten Halbjahr erreicht und die Marketingausgaben stiegen um 23 Prozent, wobei ein Großteil davon in die Erweiterung und Festigung der Social Media Communities investiert wurde. Dr Martens verfügt nun über alle Kanäle gemessen über 10,3 Millionen Follower, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

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