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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
05.10.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Chanel: Moderne Mode für Models

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
05.10.2021

Bei der Laufstegshow von Chanel fühlte man sich wie in den guten alten Zeiten, als Scharen von Fotografen den Laufsteg umringten und den Models zujubelten. Zum Glück war die Kleidung frisch, fröhlich und zeitgemäß.


Chanel - Frühjahr/Sommer 2022 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


 
Wie im letzten Jahrhundert marschierten die Models auf erhöhten Laufstegen und drehten Pirouetten, während die Fotografen jede einzelne Bewegung ablichteten. Einige Models klatschten anderen Mädchen auf den Hintern, andere streckten ihre Zunge heraus. Obwohl es sich um ein modernes, vielfältiges Ensemble handelte, versprühten sie alle die eisige Eleganz der goldenen Supermodel-Ära der 80er Jahre.
 
Im Gegensatz zu damals finden sich heute vor jeder Show riesige Menschenmengen ein. Bei der Chanel Show trotzten über 2 000 Fans dem strömenden Regen, um die verwöhnten Gäste beim Aussteigen aus den Limousinen und beim Betreten des Grand Palais Éphémère zu filmen, einem riesigen provisorischen Gebäude, das während der Renovierung des Grand Palais errichtet wurde. Sein Hauptsponsor: Chanel, bien sûr.

Das Modehaus hatte bereits eine kurze Vorschau an die Redakteure verschickt, die von Inez Van Lamsweerde und Vinoodh Matadin fotografiert wurde. Das Schweizer Model Vivienne Rohner posierte hierfür mit einer Spiegelreflexkamera, wobei der Markenname sorgfältig wegretuschiert wurde. Das Bild diente als Backdrop für die Show. Rohner verbeugte sich sogar zum Schluss.


Chanel - Frühjahr/Sommer 2022 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


 
"Warum mit einer Kamera fotografiert? Weil in der Mode die Fotografen fast noch wichtiger sind als die Kleider! Auch wenn das Kleid nicht so toll ist, macht man trotzdem ein tolles Foto! Für mich ist die Fotografie die Mode", erklärte Chanel Kreativdirektorin Virginie Viard in einem überfüllten Backstage-Bereich, nachdem sie mit dem K-Pop-Star Jennie von Black Pink posiert hatte. Die Markenbotschafterin trägt seit kurzem den Spitznamen Coco Jennie.
 
Auf dem Laufsteg überraschte Viard bereits zu Beginn, indem sie die Show mit Bademode eröffnete: ein halbes Dutzend sexy Badeanzüge oder Bikinis, wobei fast jeder Look mit CC-Armbändern, zahlreichen Perlenketten, Kamelien-Broschen, großen Matelassé-Taschen und klassischen Handtaschen ausgestattet war.
 
Es blieb kaum Zeit für das Mittagessen, bevor die Models in Massen in eine Cocktailbar strömten – mit Lacklederanzügen, paillettenbesetzten A-linienförmigen Minikleidern und anthrazitfarbenen Smokingkleidern aus Bouclé-Wolle.
 
Die Models drehten sich und wackelten mit den Hüften, während sie für einzelne Fotografen posierten. Andere blickten mit eiskaltem Blick und der ganzen Eleganz eines Cover-Girls auf sie herab.


Chanel - Frühjahr/Sommer 2022 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


 
Allerdings war die Show sehr unberechenbar – mit einem Quartett von gestreiften Anzügen mit Zickzack-Muster, die nicht unbedingt Teil der Kollektion hätten sein müssen. Beim Finale kam dann plötzlich alles in Schwung – ein großartiges Oktett wunderschön bedruckter Schmetterlings-Chiffon-Tops und -Kleider. Die ganze Bande posierte vor der Kulisse, während Viard sich verbeugte. Sie sah überglücklich und erleichtert aus, dass sie nach einem halben Dutzend Kollektionsvideos innerhalb von 18 Monaten endlich wieder eine Laufstegshow in Paris inszenieren konnte.
 
"Im Juni und Juli, als wir anfingen, über diese Show nachzudenken, wussten wir nicht, wie viele Leute hier sein würden oder könnten. Das echte Grand Palais ist großartig, aber da wir den Ort wechseln mussten, hatte ich die Idee eines Laufstegs aus einer anderen Zeit. Und deshalb habe ich mich für Bademode entschieden. Sie brauchte einen intimen Rahmen, und das hätte im Grand Palais nicht funktioniert", erklärte Viard.
 
Sie wurde auch von vielen der Models umlagert, die diese Kollektion offensichtlich gerne trugen, so dass man das Gefühl hatte, sie seien die eigentlichen Kunden, die Viard im Sinn hatte.
 
"Um ehrlich zu sein, liebe ich Models und finde sie so niedlich. Ich wollte also, dass diese Mädchen glücklich sind, und das waren sie auch", sagte sie abschließend.

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