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Reuters
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
26.07.2021
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Armani erholt sich von Pandemie mit Umsatzsprung von 34% im ersten Halbjahr

Von
Reuters
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
26.07.2021

Giorgio Armani meldete am Sonntag einen 34-prozentigen Umsatzsprung im ersten Halbjahr dank der Entwicklung in China und den Vereinigten Staaten, wies jedoch darauf hin, dass es noch bis zum nächsten Jahr dauern könnte, bis sich das Unternehmen vollständig von den Folgen der Covid-19-Pandemie erholt.

Giorgio Armani Privé - Herbst/Winter 2021 - Haute Couture - Paris - © PixelFormula


"Das Ziel ist es, bis 2022 auf das Vorkrisenniveau zurückzukehren, mit (...) mehr als zwei Milliarden Euro direktem konsolidiertem Umsatz", sagte Chairman und CEO Giorgio Armani am Sonntag in einer Erklärung, in der die Ergebnisse für 2020 und der Trend für Januar-Juni bekannt gegeben wurden.

Der konsolidierte Nettoumsatz von Armani fiel aufgurnd der Pandemie im vergangenen Jahr – hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte – um 25% auf 1,6 Mrd. Euro, teilte der italienische Luxuskonzern mit.

Bedingt durch die Epidemie, im Zuge derer zahlreiche Geschäfte geschlossen wurden und der internationale Tourismus zum Erliegen kam, verzeichnete die Luxusbranche im Jahr 2020 den ersten Umsatzrückgang seit Jahren.

Der in Mailand ansässige Konzern gab keine Werte für seine Umsatzzahlen von Januar bis Juni an, sagte aber, dass er zu diesem Zeitpunkt einen positiven Trend verzeichne, der auf eine verbesserte Profitabilität für 2021 hindeutet. Für das Gesamtjahr 2020 wies der Konzern einen konsolidierten Nettogewinn von 90 Millionen Euro bei einem operativen Verlust (Ebit) von 29 Millionen Euro aus.

Der Konzern meldete zudem eine Verbesserung seiner Finanzlage in der ersten Jahreshälfte mit einer Netto-Cash-Position von 1,088 Mrd. Euro. Damit seien "die finanziellen Ressourcen gesichert, die für die mittel- und langfristige Stabilität und das Wachstum des Konzerns notwendig sind", hieß es.

Spekulationen über Nachfolgepläne bei Armani häuften sich in letzter Zeit, insbesondere nachdem der 87-jährige Designer sagte, dass er eine Zusammenarbeit mit einem anderen italienischen Unternehmen in Betracht ziehen würde.

Quellen sagten Reuters Anfang des Monats, dass John Elkann, Spross der italienischen Agnelli-Familie, eine mögliche Zusammenarbeit als Teil der Pläne, ein Luxuskonglomerat aufzubauen, prüfen soll.

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