Schuhlizenz von Homeboy Loud Couture geht an Bernd Hummel

Schuhspezialist Bernd Hummel (u.a. Kangaroos, Flip*Flop) baut sein Streetwear-Profil aus: Das Pirmasenser Familienunternehmen wird Lizenznehmer der Marke Homeboy Loud Couture. Die Lizenz umfasst die Rechte am Design, der Herstellung und dem Vertrieb innerhalb der EU. 

Aktuelles Imagebild der Loud Couture des Labels. - HOMEBOY

Die vielen Kindern und Kennern der 90er-Jahre als waschechtes Kult-Label bekannte Marke, wurde 1988 gegründet und in besagtem Jahrzehnt als eines der weltweit ersten Streetwear-Labels mit Skater-Attitüde bekannt, das schnell auch bei Künstlern und Musikern, vor allem im Hip-Hop- und Techno-Bereich, beliebt wurde. Nicht zuletzt wegen der Baggy Pants, die das Label als eines der ersten auf den Markt brachte. 

Zu den Trägern der Marke zählten u.a. die Fantastischen Vier, Moses Pelham, Wu-Tang Clan oder Cypress Hill. Daneben gab es Kollaborationen mit Künstlern wie Jeff Soto, Dave Kinsey oder Ben Tour.

Prägend für den lässigen Homeboy-Style waren roughe Logos, handgemalte Motive und die Verwendung neuer Materialien. 1989 machte die Marke durch die erste "Coach Jacket" auf sich aufmerksam: Eine Nylon-Hemdjacke mit Logo, die später von vielen Brands interpretiert wurde. 

Die neuen Schuhmodelle sollen den Style der 90er-Streetwear wieder aufgreifen und ins Jetzt transformieren. Die entsprechenden Modelle sollen ab der Sommersaison 2019 im Schuh-, Sport- und Sneakerfachhandel erhältlich sein. Dazu zähle auch der europaweite Online- und Versandhandel.

"Wir freuen uns darüber neben KangaROOS nun auch Homeboy als reichweitenstarkes Streetwear-Label im Portfolio zu haben", erklärt Julia Hummel.

Auf Homeboy-Seite drückt man das gerne etwas lässiger aus: "Mein Sohn Julian, Holger Dahlen und ich sind super stoked Bernd Hummel, mit all seiner Expertise, als Partner im Homeboy Team begrüßen zu dürfen", 
sagt Jürgen Wolf, der die Marke 1988 im hessischen Dietzenbach gründete.

2015 belebte Wolf das nach Platzen der New-Economy-Blase ab 2002 langsam eingeschlafene Label wieder, u.a. mit dem B2B-Konzept eines Buying-Clubs für den textilen Fachhandel, in dem sich Händler in einer privilegierten Partnerschaft mit dem Label zusammenschließen können.

Außerdem gibt es neu afpolierte Homeboy-Style. u.a. Hosen, Jacken, T-Shirts, Sweatshirts und Strick. Wolf betreibt das Label heute unter dem Dach seiner License to Thrill GmbH imm hessischen Heusenstamm. 

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