Puma will großzügige Dividende ausschütten

Der Sportartikelhersteller Puma will seinen Aktionären für das Geschäftsjahr 2017 eine deutlich höhere Dividende als in den Vorjahren bieten. Auf der Hauptversammlung am 12. April wollen Aufsichtsrat und Vorstand eine einmalige Gewinnausschüttung von 12,50 Euro je Aktie vorschlagen. "Angesichts unserer guten Geschäftsentwicklung und unserer soliden Bilanz halten wir diese einmalige Dividende für fair", teilte Konzernchef Bjørn Gulden am Freitag mit. Die Ausschüttung gelte "langjährigen und geduldigen" Aktionären, die "uns auch in schwierigen Zeiten unterstützt" hätten.

Puma will seinen Aktionären für das Geschäftsjahr 2017 eine deutlich höhere Dividende als in den Vorjahren bieten. - Reuters

Für 2015 hatte es noch eine Dividende von 50 Cent je Aktie und für 2016 dann 75 Cent je Aktie gegeben. Nach einem starken dritten Quartal 2017 hatte Puma die Latte für das Gesamtjahr im Herbst angehoben.

Im Januar hatte der bisherige Puma-Mehrheitseigner, der französische Luxuskonzern Kering, angekündigt, den Großteil seiner Aktien zu verkaufen. Puma-Chef Gulden sieht darin Vorteile für das Unternehmen. Entscheidungen könnten so schneller getroffen werden.

2018 soll der Umsatz währungsbereinigt um 10 Prozent steigen, wie der Konzern am Montag in Herzogenaurach mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) soll auf 305 bis 325 Millionen Euro klettern.

Nach Jahren des Umbaus läuft es für den Adidas-Konkurrenten gut. Puma-Chef Björn Gulden hatte den Fokus wieder mehr auf das Kerngeschäft Sport gelegt, nachdem sich das Unternehmen zu sehr in den Wirren der Mode verloren hatte. Mit einigen prestigeträchtige Werbedeals mit US-Stars wie Rihanna oder Selena Gomez gelang es Puma zudem, bei jungen Kunden zu punkten.

Den Gewinn unter dem Strich konnte Puma so 2017 auf 136 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Ähnlich rasant stieg das operative Ergebnis, welches von 128 auf 245 Millionen Euro zulegte. Der Umsatz verbesserte sich um 14 Prozent und stieg erstmals in der Firmengeschichte auf über 4 Milliarden Euro.

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