Paris: Hermès setzt auf Grafiken

Schlaufen, Schablonen und Stickereien werden bei Hermès in einer sehr grafischen Kollektion vereint und vom Luxusmodehaus auf der Herrenmodewoche in Paris der Öffentlichkeit präsentiert – Signature DNA trifft auf verspielte Eleganz.



Hermès - Spring-Summer2018 - Menswear - Paris © PixelFormula

Zwei ineinander verflochtene Kettenglieder, die Hermès u.a. in ihrem Schmuck verwenden, aufgeprägt auf eine hellbraune Jacke aus butterweichem Wildleder. Oder die Initiale H gedruckt auf einem Baumwoll-Blouson.
 
Diese Grafiken – die klügste Idee der Designerin Véronique Nichanian – bringen eine Kinderbuch-Naivität in die luxuriöse Kollektion. Geometrische Muster auf Kaschmir-Shirts – alles sehr penibel umgesetzt.
 
Ihre besten Anzüge haben ein ausgestelltes, weites Bein – ein großer Trend in Paris – und Zweiknopf-Sakkos werden mit Westen und Hemden aus Nylon kombiniert. Sie ist so eine geübte Zuschneiderin, dass sie die Chino durch ihre eigenen Regeln in eine elegante, luxuriöse Formensprache übersetzt und damit neu erfindet.
 
Doch nicht alles funktioniert. Während die Laufstege zur Herrenwoche in Paris voll sind mit sportlichen Referenzen an Osteuropäische Olympiamannschaften, war es etwas überraschend dies als Styling auch bei Hermès zu sehen. Glänzende Nylon-Reißverschlussjacken in schillernden Farben unter Sakkos zu tragen, ist etwas schräg für eine Luxusmarke wie Hermès. Aber das ist der Fehler des Stylisten und nicht der Designerin.

 
 

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