Gabor bleibt 2017 knapp unter Vorjahresergebnis

Gabor hat im vergangenen Jahr rund acht Millionen Paar Schuhe verkauft und bleibt damit knapp hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Der Umsatz betrug inklusive Lizenzgeschäft 383 Millionen Euro.

Blick auf die Unternehmenszentrale des Schuhproduzenten in Rosenheim. - Gabor

Die Kernmarke Gabor erreichte 337 Millionen Euro Umsatz bei einer Absatzmenge von gut acht Millionen Paar. Der Exportanteil bei den Umsätzen blieb mit 51 Prozent in etwa konstant.

Mit der Marke Camel Active konnten die Rosenheimer 36 Millionen Euro Umsatz erzielen, 10,6 Millionen Euro steuerten die Lizenzen bei.

Ende 2017 umfasste das Vertriebsnetz des Schuhproduzenten weltweit 616 Flächen, die als Monostores oder Shop-in-Shops überwiegend von selbständigen Händlern geführt werden. Insgesamt bedient Gabor rund 5.000 Handelspartner in über 60 Ländern.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg zum Jahresende um rund 200 auf 3472, davon 452 in Deutschland und gut 3.000 in den Werken in Portugal und der Slowakei. Als Grund für den Anstieg des Personalvolumen nennt Gabor ausgelagerte Fertigungskapazitäten, die in die eigenen Werke geholt wurden.

"2017 war ein anspruchsvolles Jahr", kommentiert Achim Gabor die Bilanz. "Wir hatten jedoch gerade in der zweiten Jahreshälfte ein überragendes Nachbestellgeschäft und gute Abverkäufe. Auch die Erstverkäufe für F/S 2018 waren gut. Daher blicke ich optimistisch auf das bevorstehende Jahr." 

Copyright © 2018 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.

Mode - SchuheVertriebBusiness