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Von
DPA
Veröffentlicht am
14.05.2012
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Deutsche Designerinnen sorgen in New York für Schlagzeilen

Von
DPA
Veröffentlicht am
14.05.2012

New York (dpa) - Jedes Teil ist handgemacht - selbst genäht, selbst gestrickt oder gar selbst eingefärbt. Das braucht seine Zeit. Doch die nehmen sich die Zwillingsschwestern Vera und Daphne Correll. Mit Erfolg. Ihr Modelabel «CorrellCorrell» macht Schlagzeilen: Die deutschen Designerinnen haben in diesem Jahr den begehrten «Ecco Domani Fashion Foundation Award» gewonnen. Eine Auszeichnung, die vor ihnen Namen wie Alexander Wang, Rodarte und Zac Posen verliehen bekamen und heute internationale Bekanntheit genießen. Daphne und Vera Correll sind auf dem besten Weg dorthin.

Während sich Daphne auf Grafikdesign spezialisierte, kristallisierte sich bei Vera während des Studiums der Hang zu Textilien heraus. «Wir studierten an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, haben aber gleichzeitig an den gleichen Sachen gearbeitet», sagt Vera der Nachrichtenagentur dpa. Es sei daher für sie beide ganz natürlich gewesen, ihre Kreativität zusammenzulegen: «Uns war immer klar: Wir gründen irgendwann unser eigenes gemeinsames Modelabel.»


Deutsche Designerinnen gewinnen den "Ecco Domani Fashion Foundation Award". (Foto: CorrellCorrell)


Im Jahr 2006 war es dann soweit. Erst ansässig in Berlin, zog es die Correll-Schwestern schließlich nach New York. In ihrem Atelier in der Lower East Side in Manhattan tüfteln sie seit vier Jahren an ihren Kollektionen. Die entstehen nicht am Zeichenblock, sondern oft durch Zufall. Sie mischen sich ihre ganz eigenen Farben und experimentieren mit ihnen anschließend an Stoffen. Darüber hinaus zerschneiden sie auch gern mal einen Strickpullover und nähen ihn anschließend auf ganz neue Weise wieder auf T-Shirts oder Hosen.

Besonders Strick und Seide hat es den Mittdreizigern angetan. «Was wir machen ist unkonventionell - aber gut, und das gefällt unseren Kunden», sagt Daphne. Und Vera ergänzt: «Wir machen keine Mode für Kaufhäuser. Unsere Mode ist exklusiv und limitiert.»

Das liegt auch daran, dass die Zwillinge wirklich alles selber machen. Die beiden wollen eine Gegenbewegung zur textilen Massenproduktion darstellen. Sie lassen sich auf die Textilien ein, experimentieren mit ihnen so lange, bis ihnen die neue Struktur oder das Muster gefällt. Und sie bestehen darauf, dass jedes ihrer Stücke von ihnen persönlich überprüft wurde, bevor es in den Verkauf geht. «Das Spiel mit Materialien und Formen ist unsere Leidenschaft. Der gehen wir nach - egal, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt», sagen die Designerinnen.

Nur in ausgewählten Boutiquen gibt es «CorrellCorrell»-Mode zu kaufen - weltweit: In New York, Los Angeles und Washington wird man fündig, aber auch in Hongkong, Tokio und Osaka. Und auch in Berlin. Und immer dort, wo es ihre Kollektion zu kaufen gibt, wird klar: Diese Mode ist einzigartig. «Wir haben eben eine Nische entdeckt», sagen die Correll-Schwestern.

Auf der New Yorker Fashion Week Mitte Februar waren sie erstmalig dank der finanziellen Unterstützung des «Ecco Domani Fashion Foundation Awards» vertreten. Abseits der großen Shows präsentierten die Newcomerinnen ihre Kollektion: Seidenkleider kombiniert mit dicken Strickjacken, so sehen Daphne und Vera Correll den Herbst 2012. Bewusst schickten sie ihre Models aber nicht über den Laufsteg, sondern stellten sie auf eine Bühne. So gaben sie den Zuschauern die Möglichkeit, sich jedes Detail in Ruhe anzuschauen. «Unsere Mode besteht aus so vielen Einzelheiten, in stundenlanger Handarbeit wurde sie angefertigt - das sollen die Menschen sehen und spüren.»

Von Katharina Sønnichsen, dpa

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